Gesundheitsförderung / Selbsthilfegruppen

Gesundheitsförderung und Prävention sind eine Querschnittsaufgabe der Gesundheitsämter in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die öffentliche Gesundheit zu fördern, zu erhalten und zu schützen. Die Gesundheitsämter greifen am Bedarf ermittelt Schwerpunkte auf. Sie initiieren geeignete Maßnahmen, koordinieren, moderieren und vernetzen diese nach Möglichkeit.

Arbeitskreis Demenz

Um Menschen, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind zu unterstützen, haben sich im Schwarzwald-Baar-Kreis Fachleute aus der ambulanten und stationären Pflege, aus Beratungsdiensten sowie Angehörigen und ehrenamtlich Engagierte zum Arbeitskreis Demenz zusammengeschlossen. Die Geschäftsführung liegt beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis.

 Unsere Leistungen

  • Verständnis und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung für die Alzheimer Krankheit oder andere Demenzerkrankung fördern
  • Vernetzung ambulanter und stationärer Altenhilfeeinrichtungen
  • Zusammenkünfte und Fachtagungen mit örtlichen Gruppen sowie Veranstaltungen zur Schulung und Fortbildung
  • Infoveranstaltungen für Angehörige und Pflegende
  • Einflussnahme auf die Entwicklung einer Verbesserung der Versorgungsstruktur für Menschen mit Demenz und deren Angehörige

Ihre Ansprechpartnerinnen: Simone Moosmann
Pflegestützpunkt Schwarzwald-Baar-Kreis Nord
Fon: 07721 / 913 - 7456
Mail: pflegestuetzpunkt@Lrasbk.de
Am Hoptbühl 2, Raum 228
78048 Villingen-Schwenningen 

Johanna Wetzel
Pflegestützpunkt Schwarzwald-Baar-Kreis Süd
Fon: 07721 / 913 - 5456
Mail: pflegestützpunkt@Lrasbk.de
Humboldtstraße 11, Raum 111
78166 Donaueschingen

Hilfe beim Helfen - Kursreihen für pflegende Angehörige in Villingen-Schwenningen und in Furtwangen

Das Seminar "Hilfe beim Helfen" unterstützt Angehörige von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Ziel dabei ist es Demenz zu verstehen, den Alltag zu erleichtern und sich gegenseitig ermutigen. Themen:  Wissenswertes über Demenz, Demenz verstehen, Informationen zu Recht, den Alltag leben, Pflegeversicherung und Entlastungsangebote, Herausfordernde Situationen und Pflege, Entlastung für Angehörige.  

  • VS-Villingen, DRK Kreisverband Villingen-Schwenningen e.V., Anmeldung unter Telefon: 07721/ 898823
  • Furtwangen, Volkshochschule Oberes Bregtal, Anmeldung unter Telefon: 07723/ 503181
  • VS-Schwenningen, Diakonie ambulant Schwarzwald-Baar e. V., Anmeldung unter Telefon: 07720/ 9951913 

Das Projekt wird unterstützt von der Barmer Villingen-Schwenningen in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg. Weitere Infos zur Reihe Hilfe beim Helfen gibt es beim Pflegestützpunkt unter Telefon: 07721/ 913-7456 oder beim Gesundheitsamt, Telefon: 07721/ 913-7193.

Hier geht es zum Flyer Hilfe beim Helfen

Hier geht es zum Flyer des Arbeitskreis Demenz: Informationen, Vorträge, Beratungsangebote

Theater "Dementieren zwecklos"

„Dementieren zwecklos – Ein moderiertes Schauspiel um das Vergessen, die Liebe und was bleibt“ mit Uwe Spille und Britta Dumke-Martin wendet sich vordergründig an die Generation ´68. Darüber hinaus an alle, die schon immer wussten, dass dementieren zwecklos ist und man sein Leben leben sollte, bevor es zu spät ist.

Hier geht es zum Flyer

Weitere regionale und überregionale Informationen, Hilfen und Ansprechpartner

Alterszeit - Regio-Wegweiser bei Fragen des Alters
Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar
Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.
Aktion Demenz e.V. 





Lust am Wandern – neue Touren im Schwarzwald-Baar Kreis

Gemeinsam mit Schwarzwaldverein und Schwäbischem Albverein bietet das Landratsamt in Kooperation mit dem Bürgerschaftlichen Engagement der Stadt Villingen-Schwenningen neue Wanderungen für ältere Menschen mit und ohne Handicap an, die Freude am Wandern in Gemeinschaft haben. Voraussetzung ist, dass man trotz seiner Einschränkung Wanderstrecken von sechs bis neun Kilometern zurücklegen kann – gerne auch mit Begleitung. Die geplanten Touren sind nicht zu lang, verlaufen auf schönen sehenswerten Strecken und anschließender gemütlicher Einkehrmöglichkeit. Die Strecken werden in einem angemessenen Tempo mit mehreren kurzen Pausen zurückgelegt. Für Rollstuhlfahrer sind die Wanderwege in der Regel nicht geeignet. Die Wandergruppen werden von WanderführerInnen geleitet, die auf eine moderate Unterstützung von Menschen mit leichten körperlichen Beeinträchtigungen oder Gedächtnisproblemen vorbereitet sind. 

Die Touren starten immer donnerstags um 10 Uhr ab dem Bahnhof in VS-Villingen. Von hier aus geht es mit dem Zug oder Bus zum Ausgangsort der Wanderung. Wettergerechte Kleidung, gutes Schuhwerk, ein Getränk und ein kleiner Imbiss sollen mitgebracht werden.

Hier gehts zum Flyer

Ihre Ansprechpartnerin:
Regina Büntjen
Fon: 07721 / 913 - 7193
Mail: r.buentjen@Lrasbk.de
Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen

Arbeitskreis Krebs

Das Gesundheitsamt ist Sitz der Geschäftsstelle des Arbeitskreises Krebs, einem Zusammenschluss von Sozialdiensten, Selbsthilfegruppen und anderen psychosozialen und medizinischen Fachkräften. Sie erhalten Informationen und Kontaktadressen über die verschiedenen regionalen und überregionalen Hilfsangebote hier: Neuauflage des Leitfadens für Krebskranke und Angehörige; Umschlag zum Krebsleitfaden

Ihre Ansprechpartnerinnen: 
Regina Büntjen
Fon: 07721 / 913 - 7193
Mail: r.buentjen@Lrasbk.de

Stefanie Kaiser
Fon: 07721 / 913 - 7165
Mail: s.kaiser@Lrasbk.de
Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen

Bewegungsförderung im Alter

Der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Gesundheit in jeder Altersstufe ist inzwischen bekannt und wissenschaftlich belegt. Gerade im Alter hilft individuell angepasste Bewegung, die Gesundheit zu erhalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, an den meisten, am besten an allen Tagen der Woche mindestens 30 Minuten moderat körperlich aktiv zu sein. 

Die Lebenserwartung steigt und die Zahl der älteren Menschen wird in Zukunft immer weiter zunehmen. Aus diesem Hintergrund ist es wichtig, die Gesundheit und das eigenen Wohlbefinden zu stärken und zu erhalten. Einer der bedeutendsten Einflussfaktoren auf die Lebensqualität ist die körperliche Aktivität. Durch ausreichend Bewegung kann Gesundheit erhalten, Krankheiten vorgebeugt und die Lebensqualität verbessert werden. Im Rahmen der Gesundheitsförderung für chronisch kranke und ältere Menschen ist das Thema Bewegung immer wieder Schwerpunkt bei Einzelveranstaltungen oder Kongressen.

Broschüre „Bewegung ist ein Lebenselixier“ Bewegungsangebote für die Generation 60 + im Schwarzwald-Baar-Kreis

Gesundheitsnetzwerk

Die „Quelle der Gesundheit“ - Das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar

Patienten, Touristen und Einwohner finden hier im Schwarzwald-Baar-Kreis ein unverwechselbares Angebot an Gesundheitsdienstleistungen.

Der Landkreis hat mit 17 Rehabilitations- und Fachkliniken und einem Klinikum der Zentralversorgung mit regionaler und überregionaler Ausstrahlung eine Spitzenstellung in der Region und im Land. Ergänzt wird die Gesundheitswirtschaft im Kreis durch Kur- und Tourismusanbieter, medizinische Dienstleister im Bereich der Grundversorgung, Forschungs- und Entwicklungsdienstleister, Hochschulen, Aus- und Weiterbildungsträger, spezifische medizinische Zulieferer sowie weitere Akteure.

Kerngedanke des Gesundheitsnetzwerks ist eine berufsübergreifende Zusammenarbeit der im Gesundheitswesen Tätigen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Gemeinsam sollen Lösungen und Handlungsmöglichkeiten entwickelt und umgesetzt werden, die den Gesundheitsstandort weiter stärken. Das Gesundheitsnetzwerk steht jedem Gesundheitsdienstleister im Schwarzwald-Baar-Kreis offen.

Im Rahmen des Gesundheitsnetzwerks wurden Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, sowohl im Frühjahr eines Jahres zu einer wissenschaftlichen Tagung an der Hochschule Furtwangen einzuladen, wie auch im Herbst für die breite Bevölkerung ein Forum „gesund & vital“ zu veranstalten. Hierbei werden Gesundheitsangebote der Region präsentiert.

Die Veranstaltung wird jährlich an wechselnden Veranstaltungsorten im Schwarzwald-Baar-Kreis ausgerichtet.  

Neben den Aktionen im Netzwerk ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit, die Sicherung der ärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten des Kreises.

Im Jahr 2011 wurde eine kreisweite Gesundheitskonferenz einberufen, die Bestandteil des Gesundheitsnetzwerkes ist, da in den Gemeinden Triberg, Schonach, Schönwald und Königsfeld Versorgungslücken im Rahmen der ärztlichen Versorgung auftraten. In dieser Konferenz sollten Möglichkeiten der Abhilfe sowie der künftigen Planung der ärztlichen Versorgung unter dem Aspekt des Demografischen Wandels im Schwarzwald-Baar-Kreis erörtert werden.

Weitere Informationen und Neuigkeiten rund um das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar finden Sie auf www.gesundheitsnetzwerk-sbk.de

Ihre Ansprechpartnerin: Irina Ebauer
Fon: 07721 / 913 - 7184
Mail: info@gesundheitsnetzwerk-sbk.de
Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen
Raum 231

Selbsthilfekontaktstelle

Um gemeinsam Krankheiten oder psychische Probleme besser zu bewältigen, schließen sich Menschen zusammen und nennen sich Selbsthilfegruppe. Durch Gespräche und Austausch mit anderen lassen sich leichter Problemlösungen finden. Informationsaustausch, gegenseitige Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Interessenvertretung nach außen kann Ziel der gemeinsamen Arbeit sein. Die Selbsthilfekontaktstelle informiert und berät rund um das Thema Selbsthilfe.

Wenn Sie sich für Selbsthilfe in Gruppen interessieren:

Sie suchen eine Selbsthilfegruppe für sich selbst, für Angehörige oder für Ihre Patient/Innen oder Klient/Innen und können erfahren, welche Gruppen es gibt und wie Sie in Kontakt kommen können. Gibt es keine entsprechende Gruppe im Kreis, sammelt die Kontaktstelle Interessierte zu diesem Thema und bietet an, diese miteinander in Kontakt zu bringen. Darüber hinaus sammelt die Kontaktstelle Interessierte für die Gründung neuer Gruppen und bietet für Gruppengründungen an, die Gruppen in organisatorischen Fragen zu unterstützen und, wenn gewünscht, auch bei den ersten Treffen zu begleiten.  

Selbsthilfegruppen finden Sie im Selbsthilfegruppenverzeichnis.

Beim Selbsthilfetag in Bad Dürrheim stellen sich die Selbsthilfegruppen vor, das Programm finden Sie hier: Flyer Selbsthilfetag

Wenn Sie für Ihre Selbsthilfegruppe Unterstützung wünschen: 
 

Die Selbsthilfekontaktstelle organisiert Fortbildungsveranstaltungen für Leiterinnen und Leiter von Gruppen, um gemeinsam Erfahrungen zu reflektieren und neue Anregungen zu vermitteln. Sie berät zu Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Durchführung von Veranstaltungen, zu Wünschen nach Kontakt und Austausch zwischen den Gruppen und zur Vermittlung von Kontakten zu Fachleuten. Zweimal jährlich werden Treffen für alle Leiter/Innen von Selbsthilfegruppen angeboten, um den gegenseitigen Austausch zu unterstützen.

Die Selbsthilfekontaktstelle berät zu Fragen rund um die finanzielle Förderung.

1. Pauschalförderung

2. Projektförderung

Jede Krankenkasse entscheidet über die Anträge individuell. Bei den Ansprechpartnern der jeweiligen Krankenkassen können Sie Ihre Anträge zur Projektförderung ganzjährig einreichen. Die entsprechenden Anträge erhalten Sie von Ihrer ausgewählten Krankenkasse. 

Weitere Informationen auch unter http://gkv-selbsthilfefoerderung-bw.de

Arbeitskreis Selbsthilfegruppen Schwarzwald-Baar-Kreis

Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus engagierten VertreterInnen von Selbsthilfegruppen und aus weiteren Interessierten an der Selbsthilfe. Er organisiert Veranstaltungen, um auf Selbsthilfe aufmerksam zu machen und gibt die Selbsthilfezeitung „Selbsthilfe aktuell“ heraus. Ziel ist ein Hinwirken auf ein selbsthilfefreundliches Klima im Schwarzwald-Baar-Kreis. 

Ihre Ansprechpartnerin: Stefanie Kaiser
Fon: 07721 / 913 - 7165
Mail: s.kaiser@Lrasbk.de
Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen

Modellprojekt zur ambulanten Versorgung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Die drei Landkreise Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil führen seit Herbst 2016 das Modellprojekt zur „ambulanten Versorgung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“ durch. Das Projekt wird durch eine Finanzierung des Ministeriums für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg ermöglicht und in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg durchgeführt. Das Projekt endet im August 2018.

Im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung gibt es bereits heute Anzeichen, dass in Zukunft Engpässe entstehen könnten. Das gilt insbesondere für die hausärztliche Versorgung vor Ort. Für Ärzte am Ende ihres Berufslebens wird es insbesondere in kleineren Landarztpraxen vielfach zur Herausforderung, Nachfolger zu finden. Junge Ärztinnen und Ärzte wünschen sich vermehrt moderne, flexible Arbeitsbedingungen, die in ländlichen Klein- und Einzelpraxen nicht realisierbar sind. Der alternden Ärzteschaft steht eine ebenfalls alternde Bevölkerung gegenüber, wodurch der Behandlungsbedarf in den nächsten Jahren zusätzlich steigt, denn: je älter eine Person ist, umso häufiger muss sie zum Arzt. Das Projekt hat das Ziel, bestehende Strukturen zu analysieren und zu verbessern, die entscheidenden Akteure der regionalen medizinischen Versorgung zusammenzubringen und Konzepte zur Gewinnung von Nachwuchsärzten zu erarbeiten.

Für die Erarbeitung von Lösungen wurde das Forschungs- und Beratungsinstitut Quaestio (Bonn) beauftragt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt.

Weitere Informationen über das Modellprojekt, die Hintergründe und geplante Veranstaltungen finden Sie auf der http://landarzt-sbh.de/

Ihre Ansprechpartnerin: Carina Dettinger
Fon: 07721 / 913 - 7187
Mail: c.dettinger@Lrasbk.de
Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen


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