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CC-Kontrollen

Rind mit Kennzeichnung
Rind mit Kennzeichnung

Das Sachgebiet CC-Kontrollen befasst sich mit der Durchführung vorgeschriebener Überprüfungen der von der EU vorgegebenen Standards in den Bereichen Tierkennzeichung, Tierschutz und Lebensmittelsicherheit in landwirtschaftlichen Betrieben. Die Einhaltung der Standards ist Voraussetzung für den Erhalt von Prämienzahlungen an die jeweiligen Antragsteller.

Cross-Compliance

Die Gewährung von Direktzahlungen ist seit dem Jahr 2005 daran geknüpft, dass die sogenannten „anderweitigen Verpflichtungen“ eingehalten werden (Cross-Compliance). Dies bedeutet, dass Verstöße gegen Vorschriften im Tierschutz, bei der Tierkennzeichnung, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie im Bereich Umwelt zu einer Kürzung der Direktzahlung führen. Mittels einer Risikobewertung müssen deshalb jedes Jahr ein Prozent der Betriebe, die landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder, Schweine, Geflügel, Schafe oder Ziegen halten, im Schwarzwald-Baar-Kreis darauf überprüft werden, ob die Anforderungen in den genannten Fachgebieten eingehalten werden.

Weitere Infos:

Lebensmittelsicherheit

Tierschutz

Tierkennzeichnung

Verhaltensprüfungen von Kampfhunderassen

In Baden-Württemberg wird bei Hunden der Rassen American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier und Bullterrier die Eigenschaft als Kampfhund angenommen, sofern diese Vermutung nicht durch eine erfolgreich abgelegte Verhaltensprüfung widerlegt wurde. Für Kampfhunde gilt, dass diese nur bei Nachweis eines berechtigten Interesses gehalten werden dürfen. Sie müssen stets mit Maulkorb und an der Leine geführt und es darf mit diesen Hunden nicht gezüchtet werden. Hunde dieser Rassen müssen daher im Alter von sechs Monaten und erneut im Alter von 15 bis 18 Monaten eine Verhaltensprüfung absolvieren, um ihre Eigenschaft als Kampfhund zu widerlegen. Nach Bestehen der Verhaltensprüfung entfallen die genannten Auflagen, nur die Leinenpflicht bleibt für diese Rassen weiterhin bestehen.

Tierseuchen bei Bienen, Fischen und Wild

Neben den üblichen Haustieren, gibt es auch bei Bienen, Fischen und Wildtieren einige anzeigepflichtige Tierseuchen, die staatlich bekämpft werden, um die Tierbestände zu schützen und eine Verbreitung zu verhindern. Bei den Bienen betrifft dies hauptsächlich die Amerikanische Faulbrut der Bienen, die auch in Baden-Württemberg immer wieder ausbricht und teilweise zum Verlust ganzer Bienenvölker führt. Bei den Fischen steht insbesondere das Koi-Herpesvirus (KHV) bei den Karpfenartigen sowie die Infektiöse Hämatopoetische Nekrose (IHN) und Virale Hämorrhagische Septikämie (VHS) bei den Salmoneliden im Fokus. Bei den Wildtieren, insbesondere bei den Füchsen, bleibt die Tollwut stets ein Thema, auch wenn Deutschland nach intensiven Impfaktionen bei den Wildtieren, den Status „Tollwut-Frei“ erhalten konnte. Die Wildschweinpopulation ist ein ständiger Risikofaktor für die Verbreitung der europäischen oder afrikanischen Schweinepest. Aus diesem Grund werden regelmäßig Blutproben von erlegten Wildschweinen entnommen und auf Schweinepest untersucht.

Unsere Leistungen: