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14.07.2026

Sommer-Tipps für den Biomüll

Mit den aktuell sehr hohen Temperaturen steigt die Gefahr für unangenehme Gerüche und ungebetene Gäste in der Biotonne. Fliegen und Maden fühlen sich in der feuchtwarmen Umgebung des Biomüllbehälters besonders wohl. Doch mit einfachen Maßnahmen lässt sich dem effektiv vorbeugen:

Küchenreste sollten vor dem Einwurf in die Biotonne gut abtropfen und in Zeitungspapier oder Papiertüten eingepackt werden. Küchenrolle kann mit dem Biomüll entsorgt werden. Das bindet die Flüssigkeit im Biomüll und vermindert die Geruchsentwicklung. Der Behälterdeckel muss immer vollständig schließen – das erschwert Fliegen den Zugang - schon kleine Spalten reichen aus, damit Fliegen ihre Eier ablegen.

Es ist ratsam, die Biotonne selbst mit einer Lage Zeitungspapier auszulegen und an einen möglichst kühlen, schattigen Ort zu stellen. Je wärmer der Standort, desto schneller kommt es zu Gärungs- und Fäulnisprozessen mit unangenehmen Gerüchen.

Biomüll sollte immer locker in den Behälter gefüllt werden, damit Luft an die Abfälle kommt. Wenn es zu feucht wird, können Sägespäne in geringen Mengen zwischen den Biomüll gestreut werden. Je trockener der Inhalt, desto unattraktiver ist er für Insekten.
Auch kann der Deckelrand mit Essigwasser abgewischt werden. Fliegen mögen den Geruch nicht und meiden die Tonne.

Nach der Leerung den Behälter gründlich reinigen und offen trocknen lassen, damit sich die Restfeuchtigkeit verflüchtigt. Eine saubere, trockene Tonne bietet Fliegen und Maden keinen Nährboden.