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24.02.2026

Vorderwälderzüchter Südlicher Schwarzwald tagen in Görwihl-Segeten

Der Vorderwälderzuchtverein Südschwarzwald tagte jetzt in Görwihl-Segeten im Landkreis Waldshut. Daniel Dreher, Vorsitzender des Vorderwälderzuchtvereins Südschwarzwald begrüßte die Mitglieder und Gäste. Nach dem Kassen- und Geschäftsbericht des Kassierers Gerhard Hilpert und des Schriftführers Jürgen Thoma konnte die gesamte Vorstandschaft durch Bürgermeister Mike Biehler entlastet werden. Der alte Vorstand wurde durch Neuwahl einstimmig wieder bestätigt.

Drei Betriebe wurden für herausragende Herdenleistung geehrt. Eine Medaille erhielten Kühe mit einer Lebensleistung von mehr als 50.000 Kilo. Dr. Silja Wolfram vom Veterinäramt des Landratsamtes Waldshut berichtete über die aktuelle Situation bei Tierseuchen. Anna Lena Tritschler von der Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg erläuterte den Milchmarkt, der derzeit von sinkenden Milchpreisen gekennzeichnet ist. Matthias Hensler, Geschäftsführer der Rinderunion Baden-Württemberg e. V. (RBW) beleuchtete die Vermarktungssituation von Nutz und Zuchttieren, die im vergangenen Jahr für die viehhaltenden Betriebe sehr positiv ausgefallen ist.

Johannes Hohloch, Zuchtleiter für das Wäldervieh beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis berichtete über die aktuellen Besamungsbullen, die Situation der Vorderwälderzucht, dem neuen Zuchtprogramm, sowie die Situation auf der Bullenprüfstation in Göschweiler. Er stellte die beste Herdenleistung heraus und wies auf die Spitzenkühe der Vorderwälderzucht hin. „Die Züchter haben hervorragende Leistungen erzielt. Die Rasse Vorderwälder ist eine Rasse, mit der am Standort Schwarzwald eine wirtschaftliche Milchviehhaltung betrieben werde kann“, so Hohloch. Da die Rasse der Vorderwälder eine gefährdete Nutztierrasse ist, habe auch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Interesse, diese Rasse zu erhalten und zu fördern. Deshalb sei die Förderung von 120 auf 380 Euro je Milchkuh und Jahr erhöht worden.

Fredi Preiser von der Rinderunion Baden-Württemberg erläuterte die Vermarktung von Zucht und Nutztieren, die hauptsächlich auf den Märkten in Donaueschingen und Herrenberg stattfindet. „Wir sind sehr zufrieden über den Preis und die Verkaufssituation im letzten Wirtschaftsjahr“, so Preiser.