Sprungziele
Seiteninhalt

öffentlicher personennahverkehr und schülerbeförderung

Bus vor dem Bickentor
Bus vor dem Bickentor

Dieses Sachgebiet beschäftigt sich mit der Beförderung von Personen mit Bussen und Bahnen. Der Landkreis ist nach dem ÖPNV-Gesetz von Baden-Württemberg Aufgabenträger für die öffentlichen Verkehrsmittel auf der Straße.

Schwerpunkte sind die Nahverkehrsplanung, besondere Verkehrsprojekte zu organisieren und zu koordinieren (zum Beispiel 3er-Ringzug, Linienverkehre und der Ausbau des Rufbus-Systems), personenbeförderungsrechtliche Genehmigungen von Buslinien zu erteilen einschließlich der Fahrpläne und Tarife festzulegen, die Schülerbeförderung zu organisieren und abzurechnen sowie die Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB).

Nahverkehrsplan 2017

Wesentliche Ziele des Schwarzwald-Baar-Kreises sind, die Mobilität der Bevölkerung zu sichern und die Attraktivität sowie die Wirtschaftlichkeit des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu erhöhen. Ein zentrales Instrument hierfür ist der Nahverkehrsplan 2017 des Schwarzwald-Baar-Kreises, der den Rahmen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Kreisgebiet bildet. Der Nahverkehrsplan soll eine durchdachte, tragfähige und zukunftsorientierte Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs im Kreisgebiet schaffen.

Weitere Infos:

Nahverkehrsplan 2017

Neue Buskonzepte ab 11. Dezember 2022 im Regionalbusverkehr

In den beiden Losen „Schwarzwald“ und „Mitte“ wurden neue Fahrplankonzepte in den Bereichen Königsfeld-Buchenberg, St.Georgen, Triberg, Schonach, Schönwald, Furtwangen, Vöhrenbach, Unterkirnach, Villingen und den VS-Teilorten Rietheim, Pfaffenweiler, Tannheim und Herzogenweiler vergeben. Ziel hierbei war es, ein attraktives ÖPNV-Angebot für Jedermann zu schaffen, so wie es im Nahverkehrsplan des Schwarzwald-Baar-Kreises 2017 festgelegt wurde. Zum 11. Dezember 2022 treten daher neue, übersichtliche und einheitliche Fahrpläne in Kraft, mit stets gleichartigen Linienwegen und Abfahrtszeiten. Die wichtigsten Verbindungen sind meist weiterhin an die Schulzeiten angepasst. Sämtliche Fahrzeuge entsprechen den modernsten Standards.

Neben den Änderungen im Fahrplan bekommen nun auch alle Linien neue Nummern. Die 500er- Buslinien fahren im Bereich St. Georgen, Triberg, Furtwangen und Unterkirnach, die 600er im Bereich Villingen und Königsfeld.

Hervorzuheben ist die Regiobuslinie 500 Villingen – Unterkirnach – Vöhrenbach – Furtwangen. Die Busse verkehren Montag-Sonntag jede Stunde bis 23.30 Uhr als Linienfahrt. Es gibt keine Rufbusse mit Voranmeldung mehr. In Villingen kann man in wenigen Minuten auf die Züge nach Schwenningen und Donaueschingen umsteigen und kommt so schnell und zuverlässig in den ganzen Landkreis.

Zwischen Triberg, Schonach und Schönwald fahren die Busse der Linie 550 künftig Montag bis Samstag alle 30 Minuten. So können erstmalig aus diesen Gemeinden die Züge sowohl in Richtung Villingen als auch in Richtung Karlsruhe erreicht werden. Stündlich verbindet die Linie 550 natürlich weiterhin Triberg mit Furtwangen und zeitweise mit dem Thurner und Neustadt.

Die VS-Ortsteile Tannheim, Pfaffenweiler und Rietheim werden einander im neuen Konzept gleichgestellt. Alle Stadtteile haben Zuganschlüsse Richtung Donaueschingen und Schwenningen und Verstärkerbusse zu den Stoßzeiten -  so gibt es zu den wichtigsten Zeiten alle 30 Minuten Verbindungen. Es gibt grundsätzlich zwei Linienwege: Villingen – Rietheim – Pfaffenweiler – Herzogenweiler und Villingen – Pfaffenweiler – Tannheim.  Die Linienwege innerhalb von Pfaffenweiler ändern sich leicht, die Busse nach Herzogenweiler fahren über Kirche, Im Oberdorf und Spohnplatzstraße, die Busse nach Tannheim bedienen die Haltestellen im Tannhörnle, Kirche und Hauptstraße. Bei Rufbussen und Verstärkerfahrten werden beide Linienwege kombiniert. Damit man im Fahrplan alle Fahrten auf einen Blick sehen kann, werden die neuen Linienwege zusammen unter der Nummer 640 geführt.

Die Seebauernhöhe in St. Georgen wird künftig von der Regionalbuslinie 670 Königsfeld – Buchenberg – St. Georgen bedient. Hier gibt es für die Seebauernhöhe am Bahnhof St. Georgen Zuganschlüsse in und aus Richtung Villingen und Offenburg. Durch Überlagerung der Hin- und Rückfahrten der Linie 670 entstehen so alle 30 Minuten Fahrtmöglichkeiten. Teilweise ist ein Umstieg am Bahnhof notwendig.

Die Ortsteile Urach, Linach, Rohrbach, Katzensteig, Brigach, Oberkirnach und Buchenberg erhalten erstmalig Fahrtmöglichkeiten an Ferientagen und am Wochenende. Teilweise wird dieses Angebot als Rufbus angeboten. Das bedeutet, dass für diese Fahrten eine telefonische Anmeldung bis spätestens eine Stunde vor der Fahrt erforderlich ist. Diese Fahrten sind im Fahrplan und in der elektronischen Fahrplanauskunft entsprechend gekennzeichnet und mit der Telefonnummer der Rufbuszentrale versehen.


Wichtige Informationen:

Rufbuszentrale: Telefon: 07721 913-2020, täglich von 6 bis 24 Uhr (24. und 31. Dezember nur bis 16 Uhr)

Fahrpläne: Download unter www.v-s-b.de oder ab Dezember als Auslage in jedem Rathaus

Fahrtauskunft: Elektronische Fahrplanauskunft www.efa-bw.de oder www.bahn.de oder im VSB Kundencenter unter Telefon: 07721 4070-766

Schulortsbezogene Fahrpläne: demnächst über die Schulen, über unsere Webseite Schulortsbezogene Fahrpläne oder unter www.lrasbk.de


Fahrplanneukonzepte - aktuelle Pressemitteilungen (12/2022):

Fahrplanauskünfte

Den jährlich gedruckten Kreisfahrplan mit sämtlichen den Landkreis betreffenden Bus- und Bahn-Fahrplänen und Übersichtspläne der Busbahnhöfe gibt es beim VSB-Kundencenter, den Bürgermeisterämtern des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie beim Landratsamt.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis bietet auch einen Service für ältere und sehschwache Fahrgäste an: Auf Wunsch erhalten Sie vom Landratsamt die von Ihnen benötigten Fahrplantabellen in vergrößerter Form. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an die Nahverkehrsabteilung.

Weitere Infos:

VSB (Verkehrsverbund Schwarzwald Baar)
EFA-BW (Elektronische Fahrplanauskunft Baden-Württemberg)

Tarifauskünfte

Im Jahr 2000 schlossen sich die damals im Schwarzwald-Baar-Kreis ansässigen 18 Verkehrsunternehmen zu einem einheitlichen Verkehrsverbund zusammen - es wurde der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar GmbH (VSB) gegründet. Das Gebiet des Schwarzwald-Baar-Kreises wurde in zehn Tarifzonen eingeteilt und für alle Fahrscheinarten einheitliche Tarife eingeführt.

Eine Übersicht über das aktuelle Fahrscheinangebot, Infos zu den Tarifen und Fahrplänen erhalten Sie auf der Internetseite des Verkehrsverbunds Schwarzwald-Baar (VSB) oder beim KundenCenter im Bahnhofsgebäude in VS-Villingen, Telefon: 07721 / 40 70 766, Mail: kundencenter@v-s-b.de.

Sie können dort auch mit dem Tarifrechner durch Eingabe des Abfahrts- und Zielorts alle Fahrpreise des Verkehrsverbunds Schwarzwald-Baar innerhalb des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie die Fahrpreise innerhalb der gesamten Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (Verkehrsverbund Rottweil und TuTicket) abrufen. Zug- und Busverbindungen können Sie jederzeit auch mit der elektronischen Fahrplanauskunft Baden-Württemberg unter www.efa-bw.de abrufen.
Im Zuge des Ringzugprojektes haben sich die Verkehrsverbünde der drei Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis im Tarif- und Fahrkartenbereich auf eine sehr enge Zusammenarbeit verständigt. Durch umfangreiche tarifliche Übergangsregelungen ist es möglich, mit einer Fahrkarte alle Kreis- und Verbundgrenzen innerhalb der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu „überfahren“. Früher mussten hierfür mehrere Fahrkarten gelöst werden. Dies vereinfacht und verbilligt die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Region erheblich.

Weitere Infos:

VSB-Ticketberater

Ringzug

Der 3er-Ringzug ist ein Schienen-Nahverkehrsprojekt der drei Landkreise in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreise Rottweil und Tuttlingen). Es wurde zum 31. August 2003 in Betrieb genommen und ist seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 in seiner heutigen Form in Betrieb.

Das Schienenprojekt erschließt den ländlichen Raum der Region mit meist durchgehenden Verbindungen von Bräunlingen über Villingen-Schwenningen bis Trossingen und Rottweil sowie nach Tuttlingen, ins Donautal sowie nach Leipferdingen und Blumberg-Zollhaus. Wesentliches Element des Ringzugsystems ist die Verknüpfung des Schienenpersonennahverkehrs mit den Buslinien, durch die auch die abseits der Schiene liegenden Gemeinden und Ortsteile erschlossen werden.

Weitere Infos:

Zur Homepage des Ringzugs

Genehmigungen für Linienverkehre im Schwarzwald-Baar-Kreis

Kreisfahrplan

Den jährlich gedruckten Kreisfahrplan mit sämtlichen den Landkreis betreffenden Bus- und Bahn-Fahrplänen und Übersichtspläne der Busbahnhöfe gibt es beim VSB-Kundencenter, den Bürgermeisterämtern des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie beim Landratsamt.

Der Kreisfahrplan ist in allen Bussen, beim KundenCenter des VSB, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen und beim Landratsamt erhältlich.

Sehr hilfreich bei Fahrplanauskünften ist auch die elektronische Fahrplanauskunft für Baden-Württemberg (EFA).

Sie können auch die einzelnen Fahrplantabellen des Kreisfahrplans auf der Seite des Verkehrsverbundes VSB abrufen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Service für ältere und sehschwache Fahrgäste

Der Schwarzwald-Baar-Kreis bietet auch einen Service für ältere und sehschwache Fahrgäste an:
Auf Wunsch erhalten Sie vom Landratsamt die von Ihnen benötigten Fahrplantabellen in vergrößerter Form. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an die Nahverkehrsabteilung.

Schülerbeförderung

Umfangreiche Informationen zum Thema Schülerbeförderung wie zum Beispiel schulortsbezogene Fahrpläne finden Sie hier.

Kontakte

Öffentlicher Personennahverkehr

Kreisverkehrsplanung, Verkehrskonzepte, Verbundförderung VSB/3-er Tarif

Organisation der Fahrten zu Werkstätten von Behinderten, Kreisverkehrsplanung, Verkehrskonzepte, Fachcontrolling, Beschwerdemanagement

Nahverkehrsplanung

Genehmigungen von Linienverkehren nach §§ 42 und 43 PBefG, Förderung des ÖPNV, Fahrplananhörungen, Gewährung von Ausgleichszahlungen


Schülerbeförderung

siehe unter Punkt Schülerbeförderung