Europäischer Wettbewerb – Preisverleihung im Landratsamt

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„Denk mal – worauf baut Europa?", lautete das diesjährige Motto des 65. Europäischen Wettbewerbs an dem Schülerinnen und Schüler aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis teilnahmen. Jetzt wurden im Rahmen einer feierlichen Vernissage im Foyer des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis die Gewinner geehrt. Die Kunstwerke der Preisträger sind noch bis zum 28. Juni im Foyer des Landratsamtes zu
besichtigen. 

Schülerinnen und Schüler aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Landkreis Rottweil beteiligten sich mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen am Wettbewerb. 46 Schüler haben einen Ortspreis und 14 einen Landespreis erzielt, sechs davon wurden zur Teilnahme am Bundespreis zugelassen, wovon wiederum drei Schüler einen Bundespreis erhielten. 

Landrat Sven Hinterseh freute sich besonders über die vielen kreativen Schülerinnen und Schüler, die sich zu diesem Anlass im Landratsamt versammelt hatten: „Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und ich freue mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler so zahlreich in diesem Jahr mit dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?" auseinander gesetzt haben. „Ich bin von Euren kreativen Ideen begeistert und wünsche mir, dass Ihr den europäischen Gedanken weiter beibehaltet“, so Landrat Sven Hinterseh. Den Lehrkräften dankte er für das Engagement, die Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern, am Europäischen Wettbewerb teilzunehmen und sie bei den Arbeiten zu
begleiten.  

Der Wettbewerb besteht aus vier altersgerechten Modulen. Die Grundschüler bis zur vierten Klasse beschäftigten sich mit den Themen „Wer will fleißige Handwerker sehen…“ sowie „Deine Europäische Stadt – Du bist der Baumeister“. Die Preisträger kamen von der Grundschule im Steppach, VS-Villingen, der Heinrich-Feurstein-Schule aus Donaueschingen, der Förderschule St. Georgen sowie der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim.

Für die Schüler der 5. bis 7. Klassen lauteten die Aufgaben „Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern“, „Verein(t) für Europa“ und „Denk mal!“. Preise gingen hierbei an Schüler der Förderschule St. Georgen, der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim, der Realschule Triberg sowie des Albertus-Magnus Gymnasiums aus Rottweil.

Die Wettbewerbsthemen der Klassen 8 bis 10 lauteten „Vergiss mein nicht“ und „Aussterbende Berufe“ sowie „Das geschriebene Wort“. Preise gab es für die Schüler der Heinrich-Feurstein-Schule aus Donaueschingen, der Realschule Triberg sowie des Albertus-Magnus Gymnasiums aus Rottweil.

Das Thema, mit denen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe beschäftigten, lautete „Vom Hofmaler zum Selfie“. Preise ging hierbei an die Schüler der Erich-Hauser-Gewerbeschule in Rottweil.

Umrahmt wurde die Preisverleihung mit Vernissage musikalisch vom Chor der Grundschule im Steppach aus VS-Villingen unter der Leitung von Martina Hofmann.  

Hintergrundinfo

Der Europäische Wettbewerb ist laut Kultusministerium eine der traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa und wird von den Kultusministern der Länder, der Bundesregierung und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Er hilft den Schulen, ihren Bildungsauftrag zur Förderung des Europagedankens zu erfüllen und wird jährlich unter der Schirmherrschaft des Europarats, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kulturstiftung für europäische Schüler aller Altersstufen mit gleicher Themenstellung ausgeschrieben. "Denk mal – worauf baut Europa?" lautete der Titel des europäischen Wettbewerbs 2018.  Rund 85.000 Jugendliche haben in diesem Jahr teilgenommen. 

Der Europäische Wettbewerb fand 2018 zum 65. Mal statt. Mit jährlich gut 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an bundesweit über 1.000 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Jugendliche von der ersten Klasse bis zum Abitur sind aufgerufen, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. Mittels der EU-Plattform eTwinnig und virtuellen Klassenzimmern können auch Schulklassen aus verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam Wettbewerbsbeiträge einreichen.

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