Sprungziele
Seiteninhalt

Körperschaftswald

Wald
Wald

Folgende Themen werden in diesem Sachgebiet aufgeriffen:

Körperschaftswald

  • Forsttechnische Betriebsleitung und forstlicher Revierdienst im Körperschaftswald
  • Forstliche Betriebsplanung im Körperschaftswald
  • Durchführung forstlicher Fördermaßnahmen im Körperschaftswald
  • Sachverständigentätigkeit in forstlichen Angelegenheiten
  • Amtshilfe bei Naturschutz, Landschaftspflege und Erstellung von Erholungseinrichtungen

Im Kommunalwald wird die Forsttechnische Betriebsleitung unentgeltlich vom Forstamt ausgeübt. Sie umfasst Planen, Vorbereiten, Organisieren, Leiten und Überwachen sämtlicher Forstbetriebsarbeiten und beinhaltet sowohl die jährliche Betriebs- und Finanzplanung als auch die mittelfristige Planung (Forsteinrichtung und Standortskartierung).

Der forstliche Revierdienst durch das Forstamt ist im Kommunalwald kostenpflichtig, da er überwiegend Maßnahmen betrifft, die im betrieblichen Interesse des Waldbesitzers liegen. Die Kommunen können jedoch wählen, ob sie den forstlichen Revierdienst von einem eigenen (kommunalen) oder Revierleiter des Forstamtes ausüben lassen. Ein Großteil der waldbesitzenden Kommunen in Baden-Württemberg hat sich für den Revierleiter des Forstamtes entschieden.

Diese Dienstleistung, die vom Forstamt gegen Entgelt (Forstverwaltungskostenbeitrag) angeboten wird, umfasst:
• die Mitwirkung bei Aufgaben der forsttechnischen Betriebsleitung
• die Planung und Kontrolle aller Betriebsarbeiten vor Ort
• die Holzaufnahme als Grundlage für den späteren Holzverkauf
• die Erstellung der Lohngrundlagen für die Waldarbeiter der Gemeinde

Viele waldbesitzende Kommunen in Baden-Württemberg haben dem Forstamt die Wirtschaftsverwaltung übertragen. Das Forstamt übernimmt damit den Holzverkauf, die Rechnungsschreibung sowie die Vergabe von Lieferungs- und Leistungsverträgen (beispielsweise für Holzeinschlags- oder Rückeunternehmer). Hierdurch sind auch kleine Waldbesitzer in der Lage, sich an den zentralen Vorverträgen beim Holzverkauf zu beteiligen. Ein Großteil der Standardsortimente, insbesondere Nadelstammholz und Industrieholz, wird heute über diese Vorverträge vermarktet. Für die Übernahme der Wirtschaftsverwaltung entrichten die Kommunen einen Kostenbeitrag.

Weitere Infos: