Sprungziele
Seiteninhalt

Die Sachgebiete Sozialhilfe und Asylbewerberleistungen des Sozialamtes sind vom 16. Mai bis zum 3. Juni geschlossen - Mitarbeiter müssen Arbeiten zum Rechtskreiswechsel der ukrainischen Flüchtlinge bewerkstelligen

Die Sachgebiete Sozialhilfe und Asylbewerberleistungen des Sozialamtes des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis haben vom 16. Mai bis zum 3. Juni für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter des Amtes müssen in dieser Zeit konzentriert den sogenannten Rechtskreiswechsel der ukrainischen Flüchtlinge bewerkstelligen.

Die Arbeiten hängen damit zusammen, dass durch den Bund beschlossen wurde, dass die ukrainischen Flüchtlinge finanzielle Leistungen künftig über die Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch erhalten und nicht mehr, wie ursprünglich über das Asylbewerberleistungsgesetz. „Wir können diese Umstellung zu einem anderen System leisten, müssen aber alle unsere Kräfte bündeln, damit wir dies zeitnah schaffen. Wir haben sehr deutlich gesehen, dass ein vollständiger Übergang ohne Zahlungslücken sehr stark gefährdet ist. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne Ausnahme, und mit dem höchstmöglichen Maß an Abschottung diese Aufgabe bewältigen müssen“, so Jan Hauser, Leiter des Sozialamtes.

Insgesamt muss das Sozialamt mit 22 Mitarbeitenden über 1.000 Fälle so erfassen, dass die Asylbewerberleistungen zum 31. Mai abgeschlossen werden und vom Jobcenter und SGB XII-Leistungsbereich zum 1. Juni im neuen Rechtssystem ausbezahlt werden können.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir diese hohe Anzahl von Fällen dann bis spätestens zum 3. Juni bearbeitet haben. Dennoch ist es bei diesem Kraftakt nicht möglich, in dieser Zeit eine laufende Sachbearbeitung des eigentlichen Aufgabenfeldes aufrecht zu erhalten. Für Notfälle haben wir den Infopoint SGB XII in Raum 272 und den Infopoint AsylbLG in unserem Foyer eingerichtet“, so Jan Hauser. Nach dem 3. Juni sollen möglichst schnell die liegengebliebenen Sachverhalte aufgearbeitet werden, aber das kann für über 2.500 Fälle auch nicht unmittelbar geschehen. Dabei wird insbesondere um das Verständnis der Kundschaft, die dadurch länger auf ihre berechtigten Anliegen warten muss, gebeten.