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25.11.2021

Weiterer Fall von Geflügelpest amtlich bestätigt

Nachdem letzte Woche bei vier toten Schwänen das hochansteckende Geflügelpest-Virus festgestellt wurde, hat das Veterinäramt am Montag, 22. November bei Pfohren erneut einen verendeten Vogel geborgen. Dabei handelt es sich um eine wild lebende Gans, die im Uferbereich der Donau aufgefunden wurde. Auch bei diesem Tier wurde H5N1 durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg festgestellt und durch das nationale Referenzlabor bestätigt.

Dieser neue Fundort liegt mehrere Kilometer vom ersten Fundort der Schwäne entfernt. Deshalb ist davon auszugehen, dass das Virus in einem größeren Bereich vorhanden ist. Die am Dienstag bekannt gegebene Aufstallungszone ändert sich von der Größe her durch diesen Fund jedoch nicht.

Landwirte werden daher weiterhin gebeten, strenge Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um das Hausgeflügel vor Ansteckung zu schützen.

Wer verendete Wasservögel, Greifvögel oder aasfressende Vögel auffindet, sollte diese beim Veterinäramt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis unter Telefon: 07721 913-5071 melden. Erste Meldungen sind bereits eingegangen, die Tierkörper wurden durch Mitarbeiter des Veterinäramtes geborgen, beprobt und anschließend unschädlich beseitigt.