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08.10.2019

Leiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Gertrud Moser verabschiedet

Landrat Sven Hinterseh verabschiedete Gertrud Moser, Leiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (BEKJ), in den wohlverdienten Ruhestand. Die letzten sechseinhalb Jahre ihres Berufslebens war sie für das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis tätig – die letzten knapp sechs Jahre davon als Leiterin der BEKJ mit der Hauptstelle in VS-Villingen sowie den Außenstellen in Donaueschingen und Furtwangen. In diese Zeit fiel auch der Umzug der BEKJ Anfang März 2016 von den Räumen Am Hoptbühl 7 in das frühere Friedrichskrankenhaus in VS-Villingen in der Herdstraße 4. Durch die grundlegende Sanierung des Gebäudes konnten die Bedürfnisse der BEKJ, die wegen des Aufgabenaufwuchses durch die Umsetzung der Komplex-leistung bei der Interdisziplinären Frühförderstelle (IFF) mehr Platz benötigte, von Anfang an abgestimmt werden, so dass sich nun sowohl Mitarbeiter als auch Eltern und Kinder rundum wohlfühlen und ein angenehmes Arbeiten möglich ist.

Gertrud Mosers beruflicher Werdegang zeugt von einer hohen Flexibilität: Nach dem Studium der Psychologie in Saarbrücken begann sie 1985 zunächst für zwei Jahre als Diplom-Psychologin in der Gemeinwesenarbeit bei der Stadt Saarbrücken. Es folgte die Tätigkeit als klinische Psychologin am Zentrum für Psychologische Medizin in Saarbrücken sowie am Fachkrankenhaus für Suchterkrankungen in Fürstenfeldbruck, wo sie zeitweise nebenberuflich auch als Psychotherapeutin in einer freien Praxis mitarbeitete. Anschließend leitete sie 13 Jahre lang den Psychologischen Fachdienst einer Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe in Augs-burg. Im Jahr 2010 war sie für drei Jahre als Diplom-Psychologin und psychologische Psychotherapeutin in der Jugendhilfe für die Stadt München tätig, bis sie dann schließlich im April 2013, zunächst noch als Diplom-Psychologin, zur BEKJ und in den Schwarzwald-Baar-Kreis wechselte.

Für den Ruhestand hat Gertrud Moser schon zahlreiche Pläne. So will sie mehr Zeit mit der Familie und als Oma verbringen, außerdem freut sie sich darüber, nun endlich ihren Hobbies Sport und Bridge spielen intensiver nachgehen zu können. Auch im Ruhestand will sie in geringem Umfang weiterhin als Psychotherapeutin arbeiten.