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23.02.2021

Illegale Wildtierfütterungen im Wald

Große Schneemengen haben dieses Jahr nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Wildtiere überrascht. Dennoch haben diese Überlebensstrategien und müssen, vor allem aber dürfen nicht gefüttert werden. Leider wurden in den vergangenen Wochen vor allem in den Waldbereichen um das Öfinger Feriendorf vermehrt Futterstellen für Wildtiere, sowohl von Passanten als auch durch die Forstverwaltung entdeckt. Neben Brot, Karotten und Äpfeln, lagen auch Champignons, gekochte Eier oder Würste im Wald.

Matthias Berger, Forstrevierleiter von Bad Dürrheim und Tuningen erklärt: „Klar setzt Wildtieren ein harter Winter zu. Aber eine nicht artgerechte Fütterung kann zu schweren gesundheitlichen Problemen bei Rehen und Co. führen und sogar den Tod bedeuten.“
Das Forstamt weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Füttern von Wildtieren verboten ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt.