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28.11.2022

Glasbachbrücke an der Kreisstraße K 5719 in der Ortsdurchfahrt Burgberg erneuert

Offiziell eingeweiht wurde jetzt die Glasbachbrücke an der Kreisstraße K 5719. Bereits seit dem 8. November kann der Verkehr halbseitig über die neue Brücke fahren. Die letzten Arbeitsschritte waren der Rückbau der Behelfsumfahrung, die Herstellung des Bachlaufes und die Wiederherstellung der Hofflächen am Gasthaus Kranz und an der Götzmühle. Landrat Sven Hinterseh dankte allen Mitarbeitern der Planungsbüros, Baufirmen und Behörden, die am Bau der Brücke beteiligt waren und dafür sorgten, dass die Baumaßnahme sach- und fristgerechten umgesetzt wurde.

Insgesamt rund 1,1 Millionen Euro kostete die Erneuerung der Glasbachbrücke mit der Behelfsumfahrung. Das Land Baden-Württemberg leistete über den kommunalen Brückenfond eine Zuwendung von 257.000 Euro. Die ersten Planungen und statischen Berechnungen an der Glasbachbrücke begannen 2019. 2020 lag das Ergebnis vor, dass eine Sanierung sehr aufwändig wäre. Zudem war die Brücke nur mit 30 Tonnen befahrbar, was den heutigen Anforderungen nicht mehr genügte. Brücken an klassifizierten Straßen sind heute auf 60 Tonnen Nutzlast auszulegen. Der Kreistag entschied sich deshalb im Jahr 2020 für einen Ersatzneubau.

Die Arbeiten an der Glasbachbrücke in Burgberg begannen im Mai 2022. Bevor jedoch mit dem Abbruch der Brücke begonnen werden konnte, mussten Telekommunikationskabel und die Wasserleitung verlegt werden, ebenso die Straßenbeleuchtungskabel und zwei Straßenleuchten. Nachdem die Versorgungsleitungen umgelegt wurden, wurde im ersten Schritt oberstromseitig eine Behelfsumfahrung hergestellt. Durch die Umfahrung konnte der Verkehr während der gesamten Bauzeit mit halbseitiger Sperrung und Ampelregelung an der Brückenbaustelle vorbeigeführt werden. Bei einer Vollsperrung der Kreisstraße hätten die Einwohner von Burgberg und der Durchgangsverkehr eine weiträumige Umleitungsstrecke in Kauf nehmen müssen.

Mit den Abbrucharbeiten konnte Anfang Juni begonnen werden. Danach folgte der Einbau des Spundwandverbaus an den zwei Widerlagern. Die Spundwandkästen wurden bis zum 28. Juni fertig gestellt, so dass mit dem Baugrubenaushub der Widerlagerfundamente begonnen werden konnte.

Mitte Juli wurden die beiden Fundamente betoniert, die Fundamentwände konnten bis Anfang August fertiggestellt werden, so dass Ende August mit der Brückenplatte begonnen werden konnte. Die Brückenplatte wurde Ende September betoniert und im Anschluss die beiden Kappen hergestellt. Der Brückenbau war Ende August so weit vorangeschritten, dass mit dem beidseitigen Anschluss der Straße begonnen werden konnte.