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12.05.2022

Glasbachbrücke an Kreisstraße K5719 in Ortsdurchfahrt Burgberg wird erneuert

Am Montag, 16. Mai beginnen die Bauarbeiten an der Glasbachbrücke in Burgberg. Bevor die Brücke abgebrochen werden kann, müssen noch einige Vorarbeiten ausgeführt werden. So müssen beispielsweise die Hauptwasserleitung der Gemeinde Königsfeld und die Hauptversorgungsleitungen der Telekom umgelegt werden.

Diese Arbeiten haben bereits im April begonnen und sind bis Montag, 16. Mai abgeschlossen. Für den innerörtlichen Verkehr baut die beauftragte Firma Schleith aus Achern eine Behelfsumfahrung ein. Der Fußgänger- und Straßenverkehr ist dann halbseitig durch eine Ampel geregelt und wird so über den Glasbach geführt. Die Umfahrung ist zirka ab dem 30. Mai eingerichtet, so dass die Brücke im Juni abgebrochen werden kann. Durch den Ampelbetrieb kann sich der Verkehrsfluss verzögern. Der Durchgangsverkehr sollte die Ortsdurchfahrt Burgberg deshalb meiden und die umliegenden Straßen nutzen.

Sobald der Brückenoberbau (Fahrbahnplatte) entfernt ist, müssen an beiden Widerlagern Spundwände eingebaut werden. So können die neuen Widerlager, die zirka 1,80 Meter tiefer als die Bachsohle liegen, ausgeschachtet werden.

Die Fundamente und Brückenwiderlager sind bis zirka Ende Juli fertiggestellt, so dass im August mit dem Brückenüberbau begonnen werden kann. Ab Ende August ist die Brückenplatte fertig und die Brückenabdichtung kann eingebaut werden. Danach werden die Brückenkappen aufgebracht. Der Einbau der Geländer und die Straßenbauarbeiten erfolgen bis Mitte Oktober. Ab dann kann die Brücke vom Verkehr wieder genutzt werden. Bei den Schlussarbeiten werden die Brückenumfahrung zurückgebaut und der Bachlauf wiederhergestellt. Die Fertigstellung aller Arbeiten ist auf Ende Oktober geplant.

Die ersten Planungen und statischen Berechnungen an der Glasbachbrücke begannen im Jahr 2019. Im Jahr 2020 lag das Ergebnis vor, dass eine Sanierung sehr aufwendig wäre. Zudem ist die Brücke nur mit 30 Tonnen befahrbar, was den heutigen Anforderungen von klassifizierten Brücken nicht mehr genügt.

Der Kreistag entschied sich deshalb 2020 für einen Ersatzneubau. Die Gesamtkosten der Maßnahmen liegen bei rund einer Million Euro. Das Land Baden-Württemberg leistet über den Brückenfond eine Zuwendung von 257.000 Euro.