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20.07.2021

Gewinner Fotowettbewerb »Lebensquelle Wald« stehen fest

Eine überwältigende Teilnahme konnte die Jury des Fotowettbewerbs „Lebensquelle Wald“ verzeichnen. 70 Fotografen nahmen an der Ausschreibung teil. Der Wettbewerb wurde durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis erstmals ausgerufen. Dementsprechend schwer war es für die Jury-Mitglieder, sich auf zehn Gewinner-Fotos festzulegen. Der Jury gehörten Stefanie Kramer, Kommunikationsdesignerin beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Marc Hensel, Mitarbeiter des Kreismedienzentrums und Marisa Schwenninger vom Forstamt an. „Es waren viele qualitativ und technisch sehr gute Bilder dabei. Wenn dann noch die richtige Stimmung transportiert wurde, rückte die Fotografie für uns in die nähere Auswahl“, so Jury-Mitglied Marc Hensel, selbst leidenschaftlicher Fotograf. Außerdem wurde stets die Kreativität beurteilt und ob das Bild das Thema „Lebensquelle Wald“ transportiert. Die zahlreichen verschiedenen Bilder zeigen, wie vielseitig der Wald als Lebensquelle betrachtet werden kann. Je nach Blickwinkel des Waldbesuchers ergibt sich ein neues Bild: Während manch ein Privatwaldbesitzer seinen Wald oder sein Holz vor die Linse nahm, gab es einige, die sich bei ihren Waldspaziergängen die Zeit nahmen, ein Foto zu schießen. Auch witzige Bilder bekam die Jury zugesandt, wie zum Beispiel ein hölzernes Klohäuschen mitten im Wald. Häufig wurden auch kreativ ergänzende Zitate eingereicht.

Schnell einig war sich die Jury über das Gewinnerfoto, zugesandt von Ingmar Klotz: satt grünes Moos mit Samenkapseln von denen kugelrunde Wassertropfen hängen. „Da hat jemand ganz genau hingeschaut“, freut sich Jury-Mitglied Marisa Schwenninger vom Forstamt. „Zudem transportiert das Bild das Thema zu 100 Prozent.“ Wald ist Quelle von täglichem Trinkwasser. Er liefert jedoch nicht nur das Wasser, das wir trinken, sondern filtert dies auch von Schadstoffen, die über die Luft hineingelangt sind. Die gängigen Moose können außerdem um das Siebenfache ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen. Fällt viel Regen auf den Waldboden, funktionieren Moose deshalb wie aufgesogene Schwämme, die nach und nach Wasser abgeben können. Sie sorgen dadurch dafür, dass der Waldboden auch bei Trockenheit langsamer an Feuchtigkeit verliert. Zuletzt sind dicke Moospolster immer auch Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren, die wichtig für die Bodenbildung sind.

Das hat auch in der Kinder- und Jugendwertung Gewinnerin Carina Meßmer so gesehen. Sie schrieb: „Ohne Moos nix los - Bei dem Spruch steht das Moos für Geld. Doch mit meinem Bild will ich zeigen, dass ohne das echte Moos im Wald erst recht nichts läuft. Denn ohne funktionierende Natur könnten wir nicht leben. Da würde auch das viele Geld nichts bringen.“

Die weiteren Gewinner in der Kinder- und Jugendwertung sind Kiana Schäfer (2. Platz), Alessandro Mattutat (3. Platz) und Kilian Hummel.

In der Erwachsenenwertung haben sich außerdem folgende Personen einen Preis geholt: Ulrike Schwab (2. Platz), Dennis Anderle (3. Platz), Timo Weis, Karlheinz Hummel, Achim Rakowski, Janina Treiber, Kuno Gulde, Sandra Mieg und Hansjörg Kaltenbrunner.          

Die Gewinnerfotos sind unter www.lrasbk.de/fotowettbewerb veröffentlicht und werden zusätzlich über Facebook bekanntgegeben.

„Wir bedanken uns für die überwältigende Teilnahme. Es zeigt, dass der Schwarzwald-Baar-Kreis viele Menschen hat, denen der Wald im Kreis am Herzen liegt und die mit offenen Augen durch die Natur gehen“, so die Jury.