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11.10.2018

Fachabend: Psychische Gesundheit in der Zeit rund um die Geburt

Die Geburt eines Kindes zählt mit zu der größten Umstellung im Leben einer Frau. Viele Mütter leiden nach der Geburt oder sogar schon während der Schwangerschaft an einer psychischen Erkrankung. Um Fachkräfte für diese speziellen Schwierigkeiten zu sensibilisieren, luden die Frühen Hilfen des Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport der Stadt Villingen-Schwenningen und die Frühen Hilfen des Schwarzwald-Baar-Kreises in Kooperation mit dem Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar zum Fachabend „Psychische Gesundheit in der Peripartalzeit“ ein. Wie groß das Interesse an diesem Thema war, zeigte die Resonanz – mehr als 80 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Schwangerenberatung, der Kinder- und Jugendhilfe und der Frühförderung füllten das Münsterzentrum in VS-Villingen.

Über die „geballte Fachwelt des Schwarzwald-Baar-Kreises“ freuten sich besonders Ramona Götz und Carina Haag von den Frühen Hilfen, sowie Irina Ebauer vom Gesundheitsamt, die drei Initiatorinnen des Fachabends.

Referenten waren Prof. Dr. Norbert Grulke, Ärztlicher Direktor der Luisenklinik in Bad Dürrheim, der einen Vortrag zum Thema „Wochenbettdepression und andere psychische Erkrankungen in der Peripartalzeit“ hielt, sowie Prof. Dr. Birgit Reime, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Furtwangen, die im Anschluss der Themenstellung „Baby mit Borderline – Herausforderung für Betroffene und Fachkräfte“ nachging.

Zuvor begrüßte Dr. Jochen Früh, Leiter des Gesundheitsamtes, die Gäste. Jürgen Stach, Sozialdezernent des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis und Sabine Braun, stellvertretende Leitung des Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport führten in diese wichtige Thematik ein.

„Wir möchten Frauen in dieser schwierigen Zeit nicht alleine lassen und versuchen durch die Frühen Hilfen alle Fachkräfte in Villingen-Schwenningen und im Schwarzwald-Baar-Kreis zu ver-netzen, um Frauen frühzeitige und passgenaue Unterstützung anbieten zu können. Nur so kann Frauen psychische Gesundheit in der Peripartalzeit ermöglicht werden“, so Silke Zube, Leiterin des Kreisjugendamtes. Eine Fortführung des Fachabends zum Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ sei für nächstes Jahr geplant.

Bildunterschrift: Mehr als 80 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Schwangerenberatung, der Kinder- und Jugendhilfe und der Frühförderung informierten sich im Münsterzentrum in VS-Villingen zur „Psychischen Gesundheit in der Zeit rund um die Geburt“.