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11.07.2019

Bereits viele Anmeldungen für die Landbauklasse an Fachschule für Landwirtschaft

Im Herbst beginnt ein neuer Jahrgang der Landbauklasse in Vollzeit an der Fachschule für Landwirtschaft in Donaueschingen. Das Einzugsgebiet der Fachschule ist überregional und umfasst neben dem Schwarzwald-Baar-Kreis auch die Nachbarkreise Konstanz, Tutt-lingen, Rottweil, Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut und weitere naheliegende Regionen. Bereits 18 Anmeldungen liegen vor. Maximal kann die Fachschule 24 Studierende je Jahrgang aufnehmen. Der offizielle Anmeldeschluss ist der 31. Juli.

Voraussetzung für die Landbauklasse ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirt. Wer gerade die Berufsausbildung abschließt, kann sich auch noch ohne Zeugnis anmelden und fehlende Unterlagen nachreichen. Interessenten mit abgeschlossener Berufsausbildung in berufsfeldnahen Berufen wie zum Beispiel Landmaschinenmechatroniker sind ebenso zulässig, wenn sie weitere Voraussetzungen erfüllen. Wer Interesse hat, sollte sich daher zeitnah entscheiden und anmelden.

Die Fachschule zielt auf den Abschluss als staatlich geprüfte(r) Wirtschafter/in des Landbaus und dauert von November 2019 bis März 2022. Im Winter läuft der Unterricht an vier Tagen je Woche. Inhalte sind Betriebswirtschaft, Unternehmensplanung inklusive Markt, Agrarpolitik, Recht Steuer, Versicherungen, Soziale Kommunikation sowie Ökonomie und Ökologie in der pflanzlichen und tierischen Erzeugung inkl. Tiergesundheit und -schutz. Im Sommer finden an zirka zwölf Tagen Exkursionen oder betriebsbezoge-ner Unterricht statt. Wer noch einen Sommer dran hängt kann den/die Meister/in erlangen. Dafür werden Fortbildungen in Mitarbeiterführung, Auszubildendenunterweisung oder Fremdbetriebsbeurteilung angeboten. Die Fachschule liefert jedem Absolventen eine breite Wissensgrundlage und, das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Fachschulen für Landwirtschaft in Südbaden, die Betriebe werden genau analysiert und es werden kurz-, mittel- und langfristige Optimierungsplanungen berechnet und eingeleitet. Die Studierenden und die Betriebe haben direkt relevante Vorteile vom Fachschulbesuch. Auch für Interessenten ohne eigenen Betrieb stehen die Türen in Richtung Wirtschafter und Meis-ter offen, die Fachschule ist bei der Suche nach geeigneten Betrieben zu Planungsberechnungen behilflich. Aus Schülerumfragen geht hervor, dass die Schulzeit sehr positiv gesehen wird, auch wenn der Lehrgang anstrengend und fordernd ist. Die Vorteile sind, dass die Betriebe weiter vorangebracht werden und ein guter Austausch in der Klasse gepflegt wird. Wer im Betrieb mitarbeitet und den Wirtschafter und/oder Meister erlangen möchte, ist in der Fachschule gut aufgehoben, auch wenn zumindest im Winter die Priorität auf der Schule liegt.

Für Fragen stehen Gertraud Lohrmann, Reinhard Schulze und Stefanie Boos, Telefon: 07721/913-5300 oder Mail: Landwirtschaftsamt@lrasbk.de bereit. Das Anmeldeformular und weitere Infos gibt es hier: www.landwirtschaft-bw.de unter Dienststellen/Fachschulen/ Fachschulen im Regierungsbezirk Freiburg.