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Corona-Schutzimpfung: Impfbus hat sich als niederschwelliges Angebot bewährt

So kurz wie möglich sollten die Wege für all diejenigen sein, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Aus diesem Grund organisierte der Schwarzwald-Baar-Kreis einen Impfbus. Erstmals tourte der Bus am Mittwoch, 28. Juli durch den Schwarzwald-Baar-Kreis. Ohne vorherige Terminvereinbarung wurden Impfungen im Bus vorgenommen. Zum Einsatz kamen die Impfstoffe von Johnson & Johnson und von BioNTech. Dank der Unterstützung des Busunternehmens Luschin Reisen GmbH mit Geschäftsführer Thomas Petrolli war es möglich, sehr kurzfristig einen neuen Linienbus zu einem Impfbus umzubauen. „Wir haben unseren Linienbus sehr pragmatisch und effizient umgebaut, so dass sowohl die Aufklärung über die Coronaschutz-Impfung, als auch das Impfen selbst räumlich gut aufgeteilt waren. Zudem haben wir gemeinsam mit dem Kreisimpfzentrum ein kleines Labor in den Bus integriert“, so Thomas Petrolli.

„Uns war es wichtig, dass die Angebote für eine Corona-Schutzimpfung so niederschwellig wie möglich gehalten werden. Mit dem Impfbus haben wir ein Angebot bereitgehalten, welches Impfwilligen einen kurzen Weg geboten hat. Ich bin froh, dass wir so kurzfristig einen Impfbus bereitstellen konnten und sage ein herzliches Dankeschön an Thomas Petrolli, der sich auch persönlich enorm engagiert hat, um den Bus auf die Straße zu bringen“, so Landrat Sven Hinterseh.

Insgesamt machte der Impfbus an 44 Haltestellen im Schwarzwald-Baar-Kreis einen Stopp. Dabei ließen sich durchschnittlich 55 Personen pro Tag impfen. „Mit dem Einsatz des Impfbusses ist es uns gelungen, dass wir einen weiteren Personenkreis zum Impfen motivieren konnten. Einigen Impfbusbesuchern kam vor allem das kurzfristige Angebot entgegen, anderen das unkomplizierte Verfahren“, berichten Anne Derday, Leiterin des Kreisimpfzentrums sowie Arnold Schuhmacher, Leiter des Amtes für Katastrophenschutz des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis.