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Coronavirus - Schwarzwald-Baar-Kreis beruft Verwaltungsstab ein

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus hat Landrat Sven Hinterseh den Verwaltungsstab des Schwarzwald-Baar-Kreises am Dienstag, 17. März einberufen. In der ersten Sitzung wurde besprochen, welche weiteren Verwaltungsmaßnahmen im administrativen und organisatorischen Bereich in die Wege geleitet werden müssen, um einerseits den Dienstbetrieb und die Handlungsfähigkeit des Schwarzwald-Baar-Kreises weiter gewährleisten zu können und andererseits unterschiedliche Unterstützungsleistungen für verschiedene Organisationen, sei es das Schwarzwald-Baar Klinikum oder beispielsweise die Ärzteschaft, zu erbringen. Es wurde vereinbart, dass sich der Verwaltungsstab bis auf weiteres regelmäßig trifft, um aktuellen Entwicklungen entgegenwirken zu können und das Gesundheitssystem insgesamt leistungsfähig zu halten.

Allgemeine Informationen:
Beim Verwaltungsstab handelt es sich um eine besondere Organisationsform einer Behörde. Er stellt keine ständige Einrichtung dar und wird ereignisabhängig für einen bestimmten Zeitraum gebildet, um außergewöhnliche drohende oder bereits eingetretene Ereignisse besser zu bewältigen. Ziel des Verwaltungsstabes ist es, dass alle Kräfte schnell, planvoll und koordiniert zusammenwirken, um ein effizientes Krisenmanagement sicherzustellen. Die Stabsarbeit wird bei drohenden und bereits eingetretenen außergewöhnlichen Ereignissen (Krisen) einschließlich des Katastrophenfalls angewandt.

Der Landrat als politisch Gesamtverantwortlicher muss im Falle außergewöhnlicher Ereignisse regelmäßig Verwaltungs- und Einsatzmaßnahmen veranlassen, koordinieren und verantworten. Hierbei kann er sich im administrativ-organisatorischen Bereich eines Verwaltungsstabs und im operativ-taktischen Bereich eines sogenannten Führungsstabs bedienen.