Jugendamt

Das Jugendamt Schwarzwald-Baar-Kreis ist für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises zuständig, außer für die Stadt Villingen-Schwenningen, die ein eigenes Jugendamt hat. 

Eingangsberatung

Die Eingangsberatung ist Teil des Sozialen Dienstes des Jugendamtes Schwarzwald-Baar-Kreis. Sie gibt Bürgerinnen und Bürgern, die noch keinen Kontakt zum Jugendamt hatten oder deren Kontakt bereits längere Zeit her ist, die Sicherheit schnell und weitgehend unbürokratisch eine kompetente Ansprechpartnerin zu finden. 

Sie erhalten gewünschte Informationen, werden zu den Aufgaben und Unterstützungsmöglichkeiten des Jugendamtes beraten oder können in persönlichen Beratungsgesprächen Fragen, Sorgen und Schwierigkeiten in der Familie, zur Erziehung, Elternschaft oder Trennung und Scheidung mit uns erörtern. Wir erarbeiten mit Ihnen auch gerne Lösungen und Formen der weiteren Unterstützung.

Bei Bedarf vermitteln wir Sie kompetent an entsprechende Kollegen oder Kooperationspartner weiter. Die Beratungsgespräche werden auf Wunsch, soweit dies möglich ist, vertraulich behandelt. Die Eingangsberatung unterliegt der Schweigepflicht.

Institutionen, Fachstellen, Kooperationspartner und Anbieter, die mit der Jugendhilfe zusammen arbeiten, haben durch die Eingangsberatung ebenfalls eine kompetente Ansprechpartnerin. Die Eingangsberatung findet in den Dienststellen des Landratsamtes in Villingen-Schwenningen und der Außenstelle in Donaueschingen zu den regulären Öffnungszeiten statt und ist auf Anfrage persönlich und telefonisch erreichbar. Gerne können Sie sich auch schriftlich oder per E-Mail an die Eingangsberatung wenden. 

Ihre Ansprechpartnerin für die Region Nord (Bad Dürrheim, Dauchingen, Königsfeld, Mönchweiler, Niedereschach, St. Georgen, Schönwald, Schonach, Triberg, Tuningen, Unterkirnach und Vöhrenbach):   

Anke Schafferhans
Fon: 07721 / 913 - 7535
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: a.schafferhans@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 119

Ihre Ansprechpartnerin für die Region Süd (Blumberg, Bräunlingen, Brigachtal, Donaueschingen, Furtwangen, Gütenbach und Hüfingen):

Monica Lux
Fon: 07721 / 913 - 7731
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: m.lux@lrasbk.de
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 134

Familie und Sozialraumorientierung

Der Ausbau und die Begleitung der präventiven Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Aufgaben des präventiven Kinder- und Jugendschutzes werden von der Koordinationsstelle für den Schwarzwald-Baar-Kreis wahrgenommen. Darüber hinaus werden hier die Aufgaben der Planung, Durchführung und Auswertung von Ansätzen der Jugendhilfe im „Sozialraum“ wahrgenommen. Durch präventive und niederschwellige Unterstützung, die an den Bedürfnissen und im Umfeld der Menschen ansetzt, werden Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verbessert.

Eine Übersicht über die Angebote des Landesprogramms "Stärke" im Schwarzwald-Baar-Kreis finden Sie hier: zu den Terminen 2017.

Zu den Angeboten der Stadt Villingen-Schwenningen gelangen Sie hier.

Unterstützt werden auch die Städte und Gemeinden im Kreis, wenn sie ihre Strukturen familienfreundlicher ausrichten wollen. Sie ist Multiplikatorin und Ansprechpartnerin für Gemeinden, Familienzentren, Schulen und andere Einrichtungen zum Thema Familienfreundlichkeit.

Ihre Ansprechpartnerinnen: 

Susanne Brodbeck
Fon: 07721 / 913 - 7054
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: s.brodbeck@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 107

Andrea Giurcich
Fon: 07721 / 913 - 7052
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: a.giurcich@lrasbk.de
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 109

Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)

Allgemeine Beratung bei erzieherischen Fragen oder in belastenden Familiensituationen.

Beratung und Hilfe bei Trennung und Scheidung
Mögliche Fragestellungen können sein: Wie werden die Kinder auf Ihre evtl. Trennung reagieren? Was können Sie tun, um nach der Trennung weiter Vater und Mutter für Ihre Kinder zu bleiben? Wie wird der Kontakt zum anderen Elternteil aussehen? Für Alleinerziehende gibt es in verschiedenen Orten im Kreisgebiet Gruppenangebote. 

Erzieherische Hilfen
Beratung und gemeinsame Entwicklung von Hilfsmöglichkeiten von erzieherischen Hilfen, Sie bleiben bei allen Hilfsmassnahmen weiterhin verantwortlich und werden in alle Entscheidungen mit einbezogen. Die Hilfsmöglichkeiten reichen von der sozialpädagogischen Gruppenarbeit bis zu einer Pflegefamilie oder einem Platz in einer Jugendhilfeinrichtung. 

Inobhutnahme
In akuten Krisen, wenn ein Zusammenleben von Eltern und Kindern / Jugendlichen nicht mehr möglich ist, kann der allgemeine Sozialdienst auf Wunsch des Jugendlichen oder zum Schutz der Kinder diese außerhalb des Elternhauses unterbringen.

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7744
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 131

Pflegekinderdienst (PKD)

Der Pflegekinderdienst arbeitet kreisweit (ohne Stadt Villingen-Schwenningen). Bei der Vollzeitpflege handelt es sich um eine Form der Hilfe zur Erziehung, bei der Kinder/ Jugendliche zeitlich befristet oder auf Dauer in einer Pflegefamilie leben.

Der Pflegekinderdienst vermittelt in Pflegefamilien, begleitet das Pflegeverhältnis und berät sowohl die Herkunftsfamilie als auch die Pflegepersonen. Er bietet Hilfen bei der Verselbständigung volljähriger Pflegekinder an. Außerdem informiert er interessierte Bewerberinnen und Bewerber über Vollzeitpflege und führt Qualifizierungskurse für Pflegeelternbewerber durch. Die Pflegeerlaubnis erteilt gem. § 44 SGB VIII Pflegekinderdienst.

Tagespflege (Kreisweit)

Die Vermittlung in Tagespflege erfolgt über den Tagesmütter/ Tagesväter Pflegekinderservice (TAPs e. V.). Die vom TAPs e. V. vermittelten Tagesmütter/ Tagesväter haben einen Vorbereitungskurs durchlaufen, der sie auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Ist die Tagespflege notwendig und geeignet, zahlt der Landkreis analog der Kostenübernahme bei Kindertageseinrichtung/ Hort nach Einkommen der Eltern.

TAPs-Informationsveranstaltungen im September 2017

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7744
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 131

Adoptionsvermittlungsstelle

Die Adoptionsvermittlungsstelle arbeitet kreisweit (ohne die Stadt Villingen-Schwenningen). 

Wenn Eltern sich der Versorgung ihres Kindes nicht mehr gewachsen sehen, ist die Vermittlung in eine Adoptionsvermittlung eine weitere Möglichkeit der Hilfe.

Folgende Beratungsangebote werden für Sie vorgehalten:  

  • Information über Adoption an interessierte Paare und abgebende Mütter
  • Beratung vor und nach der Vermittlung eines Kindes zur Adoption für abgebende Mütter, minderjährige Adoptierte und Adoptiveltern
  • Beratung für Stieffamilien vor und nach der Antragstellung
  • Hilfe und Unterstützung bei Fragen der Herkunft von ehemals Adoptierten

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7744
Fax: 07721 / 913 - 6910
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 131

Beistandschaft / Amtsvormundschaft (BAV)

Durch eine Beistandschaft können Elternteile das Jugendamt beauftragen, die Vaterschaft zu ihrem Kind festzustellen und/ oder den Unterhaltsanspruch des Kindes geltend zu machen. Den Antrag kann ein Elternteil stellen, dem die alleinige elterliche Sorge zusteht. Steht die elterliche Sorge für das Kind den Eltern gemeinsam zu, kann der Antrag von dem Elternteil gestellt werden, in dessen Obhut sich das Kind befindet. Innerhalb des vereinbarten Aufgabenkreises handelt der mit der Beistandschaft betraute Mitarbeiter des Jugendamtes neben dem sorgeberechtigten Elternteil als gesetzlicher Vertreter des Kindes. Die Beistandschaft endet mit der Volljährigkeit des Jugendlichen oder auf schriftlichen Antrag des Elternteils. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Unterstützungsleistung, die das Sorgerecht nicht einschränkt.

Zudem sind die Mitarbeiter der Abteilung Beistandschaften zuständig für Beurkundungen (z.B. gemeinsame Sorgeerklärung, Unterhaltsurkunde).

Das Jugendamt kann aus verschiedenen Gründen zum Vormund (Ausübung volles Sorgerecht) oder Pfleger (Ausübung Teilbereiche Sorgerecht z.B. Aufenthaltsbestimmungsrecht, Gesundheitsfürsorge) eines minderjährigen Kindes werden. Man unterscheidet zwischen einer gesetzlichen Amtsvormundschaft sowie einer bestellten Vormundschaft/Pflegschaft. Eine gesetzliche Amtsvormundschaft bedeutet, dass das Jugendamt ohne richterliche Anordnung die Vormundschaft übernimmt (z.B. eine nicht verheiratete Minderjährige bekommt ein Kind; vor der Geburt wurde für dieses Kind kein Vormund bestellt). Bei einer bestellten Vormundschaft/Pflegschaft hingegen wird das Jugendamt vom Gericht bestellt, wenn sich im Verfahren zur Auswahl eines Vormundes keine geeignete Person oder kein geeigneter Verein findet. Zu einer bestellten Vormundschaft/Pflegschaft kommt es beispielsweise, wenn das Gericht feststellt, dass die Eltern ihr Sorgerecht ganz oder teilweise nicht mehr ausüben können oder der sorgeberechtigte Elternteil verstorben ist. Vormundschaften und Pflegschaften enden spätestens mit Volljährigkeit des Betroffenen. 

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7129
Fax: 07721 / 913 - 8952
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 206

Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH)

Die wirtschaftliche Jugendhilfe wickelt die vom Jugendamt gewährte Hilfe rechtlich und finanziell ab. Je nach Hilfeart können pädagogische und therapeutische Leistungen, Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, Unterhaltsleitungen und Krankenhilfe gewährt werden.

Ambulante Hilfen sind kostenfrei. Für teilstationäre und stationäre Hilfen (z. B. Heimerziehung, Vollzeitpflege) werden die Eltern im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auch an den Kosten beteiligt. Außerdem wird die Kostenübernahme für Kindertageseinrichtungen, Hort und Tagespflege in der wirtschaftlichen Jugendhilfe bearbeitet. Die Kosten können ganz oder teilweise vom Jugendamt übernommen werden, wenn die Belastung für die Eltern nicht zumutbar ist. Die Leistungen werden auf schriftlichen Antrag gewährt. Die Anträge erhalten Sie beim Jugendamt.

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7129
Fax: 07721 / 913 - 8952
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 206

Unterhaltsvorschusskasse (UHV)

Kommt ein Elternteil, der Unterhalt bezahlen müsste, seiner Unterhaltsverpflichtung nicht oder nicht in vollem Umfang nach, besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG).

Anspruch auf Unterhaltsvorschuss hat, wer

  • das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  • in Deutschland bei einem seiner Elternteile lebt, der ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten oder Lebenspartner dauernd getrennt lebt und
  • nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt von dem anderen Elternteil erhält.

Die Leistung ist zunächst einkommensunabhängig und wird gewährt, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Unterhaltsvorschussleistungen können maximal 72 Monate lang bezahlt werden. Der unterhaltspflichtige Elternteil wird vom Staat nachträglich in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses in Anspruch genommen, sofern dieser in voller Höhe bzw. teilweise leistungsfähig ist. Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt. Den Antrag erhalten Sie beim Kreisjugendamt.

Ihr Ansprechpartner:

Fon: 07721 / 913 - 7129
Fax: 07721 / 913 - 8952
Mail: jugendamt@lrasbk.de 
Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen
Raum 206

footerpic